Asien

Heute Mittwoch wurde das neue Empfangszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche in Zentralvietnam offiziell seiner Bestimmung übergeben. Finanziert wurde das ambitiöse Projekt von der ONG CSI, unterstützt von zahlreichen privaten Spendern und dem Luxemburger Staat.

Im Beisein einer stattlichen Delegation des Rotary Club Luxembourg-Horizon, die das Projekt mit 20.000 Euro gefördert hat, und von CSI wurde das Zentrum am Mittwoch feierlich eröffnet. Bei der ergreifenden Feier, die von den behinderten Kindern und Jugendlichen des Zentrums mitgestaltet wurde, waren neben lokalen Autoritäten ebenfalls zahlreiche Mitglieder der lokalen Partnergemeinschaft anwesend.

Das Zentrum umfasst auf einer bebauten Fläche von 4.132 Quadratmetern fünf Gebäude für therapeutische und schulische Betreuung. Die private Institution richtet sich an Kinder und Jugendliche, die an unterschiedlichen physischen und/oder psychischen Behinderungen leiden. Das Zentrum (Baukosten: 529.578 Euro; Bauzeit: 18 Monate) hat eine Aufnahmekapazität von 200 Personen; zudem können 50 Kinder und Jugendliche im Internat wohnen. Betreut werden sie von den Fachkräften der Gemeinschaft. – Für CSI ist es das zweitgrößte in seiner Geschichte nach dem Bau des Hôpital Rema in Burundi.

Auch in der zweiten und dritten Generation nach dem Vietnam-Krieg werden viele Kinder mit einer Behinderung geboren, die auf das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ und andere Chemikalien zurückzuführen ist. Mit dieser neuen Struktur versucht der lokale Partner, der eine langjährige Kompetenz in diesem Bereich hat, eine weitere konkrete Hilfestellung für die oftmals überforderten Familien aus armen Verhältnissen zu geben und deren Kinder bestmöglich zu betreuen. Je nach ihren individuellen Fähigkeiten und Talenten werden die Kinder und Jugendlichen ausgebildet, um sie so auf das spätere Leben vorzubereiten.

CSI wird sich auch nach Projektabschluss zusammen mit dem lokalen Partner und unterstützt von der „Direction de la Coopération“ des Außenministeriums weiter um das Schicksal der jungen Menschen mit Behinderung in Zentralvietnam kümmern und bis 2012 vorwiegend in die Prävention und in die Weiterbildung der Betreuer investieren.

CSI dankt ganz herzlich allen Spendern, die dieses ambitiöse Projekt unterstützt haben, für die wertvolle Hilfe!

Indien – In der Nähe von Agra in Nord-Indien liegt das kleine Dorf Jerar, das seit vielen Jahren von Elena Erat, der Gründerin des „Vereins zur Förderung von Schulkindern in Indien e.V.“ unterstützt wird. 2003 wurde mit dem Bau der Peter’s School begonnen und seither kommen jährlich immer mehr Kinder in die Schule, die neben dem Unterricht auch andere wichtige Aufgaben hat. So werden die Kinder einmal pro Trimester kostenlos von einem Arzt untersucht und auch ein Zahnarzt überprüft regelmäßig die Zähne der Kinder. Viele Lehrer machen ihren Job fast umsonst, da die Gehälter relativ gering sind. Die Kosten werden ausschließlich durch Spenden getragen. In letzter Zeit hat die örtliche Bevölkerung den Wert dieser Schule erkannt und reiche Familien beteiligen sich an den Kosten. Trotzdem ist der finanzielle Bedarf nicht immer abgedeckt, vor allem, weil weitere Baumaßnahmen notwendig sind, um die wachsende Anzahl an Kindern aufnehmen zu können. Wenngleich sich unter anderem auch luxemburgische Lehrer regelmäßig vor Ort in den Dienst dieser Kinder stellen, müssen die laufenden Kosten gedeckt werden. Deshalb hat CSI sich entschlossen die Peter’s School für das kommende Jahr mit 8.738 Euro erneut zu unterstützen.                

Véronique Weis

Kürzlich wurde das neue Empfangszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche in Zentralvietnam offiziell seiner Bestimmung übergeben. Finanziert wurde das ambitiöse Projekt von der ONG CSI, unterstützt von zahlreichen privaten Spendern und dem Luxemburger Staat.

Im Beisein einer stattlichen Delegation des Rotary Club Luxembourg-Horizon, die das Projekt mit 20.000 Euro gefördert hat, und von CSI wurde das Zentrum am 28. Juli  feierlich eröffnet. Bei der ergreifenden Feier, die von den behinderten Kindern und Jugendlichen des Zentrums mitgestaltet wurde, waren neben lokalen Autoritäten ebenfalls zahlreiche Mitglieder der lokalen Partnergemeinschaft anwesend.

Das Zentrum umfasst auf einer bebauten Fläche von 4.132 Quadratmetern fünf Gebäude für therapeutische und schulische Betreuung. Die private Institution richtet sich an Kinder und Jugendliche, die an unterschiedlichen physischen und/oder psychischen Behinderungen leiden. Das Zentrum (Baukosten: 529.578 Euro; Bauzeit: 18 Monate) hat eine Aufnahmekapazität von 200 Personen; zudem können 50 Kinder und Jugendliche im Internat wohnen. Betreut werden sie von den Fachkräften der Gemeinschaft. – Für CSI ist es das zweitgrößte in seiner Geschichte nach dem Bau des Hôpital Rema in Burundi.

Auch in der zweiten und dritten Generation nach dem Vietnam-Krieg werden viele Kinder mit einer Behinderung geboren, die auf das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ und andere Chemikalien zurückzuführen ist. Mit dieser neuen Struktur versucht der lokale Partner, der eine langjährige Kompetenz in diesem Bereich hat, eine weitere konkrete Hilfestellung für die oftmals überforderten Familien aus armen Verhältnissen zu geben und deren Kinder bestmöglich zu betreuen. Je nach ihren individuellen Fähigkeiten und Talenten werden die Kinder und Jugendlichen ausgebildet, um sie so auf das spätere Leben vorzubereiten.

CSI wird sich auch nach Projektabschluss zusammen mit dem lokalen Partner und unterstützt von der „Direction de la Coopération“ des Außenministeriums weiter um das Schicksal der jungen Menschen mit Behinderung in Zentralvietnam kümmern und bis 2012 vorwiegend in die Prävention und in die Weiterbildung der Betreuer investieren.

CSI dankt ganz herzlich allen Spendern, die dieses ambitiöse Projekt unterstützt haben, für die wertvolle Hilfe!

Bangladesch – Seit 1974 sind die Brüder von Taizé schon in Bangladesch tätig und im Jahre 1987 haben sie sich in Mymensingh angesiedelt. War von Anfang an ihr Bestreben, der vorwiegend armen Bevölkerung Zugang zu medizinischer Versorgung zu gewähren, so haben sie sich seit ihrer Ankunft in diesem Dorf am Bramaputra vor allem für eine bessere Bildung der Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Durch den Bau von lokalen Schulen wird vielen Kindern in der vorwiegend muslimischen Bevölkerung  die Möglichkeit gegeben, in den Genuss einer schulischen Ausbildung zu kommen. 7 solcher Schulen wurden seitdem gebaut und der Bedarf ist weiterhin groß. Deshalb wollen die Brüder von Taizé sich auch weiterhin in diesem Bereich engagieren. Eine neue Schule ist für 2010 geplant, wobei ein Großteil der Kosten von fast 27.000 Euro von „World Vision Bangladesh“ übernommen wird. CSI beteiligt sich dabei mit 8.000 Euro. 

Die größte Projektkompetenz besitzt CSI zweifelsohne in Vietnam. Nach dem Bau mehrerer Schulen, einer Krankenstation und von zwei Schulbibliotheken, einer Aufforstungsaktion und dem Bau von Wasserauffangbecken stehen 2008 zwei neue Projekte an.

In Da Nang (Zentralvietnam) entsteht 2008 ein soziales Zentrum für behinderte Kinder.

In Da Lat (Südvietnam) errichten wir 2008 ein Studentenwohnheim für Mädchen ethnischer Minoritäten.