Latein-Amerika
Der Bau des Sozialzentrums in Riacho Grande, im Grossraum Sao Paulo neigt sich seinem Ende zu. Hiervon konnten sich CSI Mitarbeiter Véronique Weis und Patrick de Rond vor Ort überzeugen. Auf dem Areal das den Pater Kolbe Missionaren geschenkt wurde ist somit ein erster wichtiger Schritt der "Cité de l'espérance" realisiert. Auch die Menschen vor Ort warten auf die Eröffnung des Zentrums. Sie setzen viele Hoffnungen in die Arbeit der Missionare. Im direkten Einzugsgebiet leben 20.000 Menschen, viele Familien mit Kindern. Ein grosser Teil der Arbeit des Zentrums wird sich in besseren Zukunftchancen für diese Menschen ausdrücken. Ein marodes Schulsystem, unmotivierte Lehrer und schlechte Lernkonditionen höhlen die Schulpflicht hier aus. Im Sozialzentrums werden Weiterbildungskurse für Jugendliche angeboten werden, die zwar ihre Schulpflicht beendet, aber doch keine reale Chance für ein weiterführendes Studium haben. Auch wird das Angebot Kindern bei Hausaufgaben und Freizeitgestaltung helfen, sowie den Vätern und Müttern, neben Lesen und Schreiben, Computerkurse anbieten. Eine bunte Mischung aus der LifeLongLearning Palette, um so eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Spenden Sie für das Brasilienprojekt...
Fotoserie: Bau des Sozialzentrums in Riacho Grande




Nach der Peruetappe, befinden sich die CSI Mitarbeiter Véronique Weis und Patrick de Rond zur Zeit in Brasilien. Dort, in Riacho Grande, nahe Sao Paulo, befindet sich der Bau des Sozialzentrums im Abschluss.
Zusammen mit den Vetretern der Partnerorganisation APAI konnten sich die CSI Vertreter Véronique Weis und Patrick de Rond über das gemeinsame Projekt in St. Agostino informieren. Dort hat der Bau der Schulbäckerei in der Schule Los Libertadores de Ayacucho gerade begonnen. Das Quetschawort T'ANTAWASI bedeutet sprichwörtlich Haus in dem Brot gebacken wird. Ziel der Bäckerei ist es Jugendlichen eine Ausbildung im Bäckerhandwerk zu ermöglichen. Desweiteren werden die Backwaren in der Schule verwendet So sollen die Schüler morgens ein frisches Brötchen erhalten, denn oft kommen sie ohne Frühstück zur Schule. Dies jedoch wirkt sich negativ auf ihre Konzentrationsfähigkeit aus, so dass viele Schwierigkeiten in der Schule haben.
5 Uhr morgens. Es ist noch dunkel, die Luft feucht vom starken Nebel. Nasskühles Wetter. Doch dies kann einige Frauen nicht davon abhalten Feuer in der Kochstelle zu entzünden. Langsam flammt das feuchte Holz unter einem grossen Topf. Sie kochen Milch für die Kinder der Nachbarschaft. Andere Frauen bereiten die Milch auf dem Gasherd zu. Abwechselnd bereiten die Familien die Milch für die direkte Nachbarschaft zu. Die Milch wird angereichert mit Getreidemehl, bestehend aus 8 verschiedenen Getreidesorten, sowie verschiedenen Vitaminen. Das Programm "Glass of milk" soll helfen die Mangelernährungserscheinungen zu bekämpfen. Die Kinder lieben die warme Milch, und können es nicht erwarten dass die Mutter mit der Tagesration nach Hause kommt. Das Glas Milch ist Hauptbestandteil des Frühstücks für viele Kinder in Huyacan. Die Milch wird von der Regierung Perus zur Verfügung gestellt, die Getreidemischung wird von der CSI-Partnerorganisation INTSOL zur Verfügung gestellt. Da die Regierung die Milchrationen sehr knapp berechnet, kann nur an 3-4 Tagen in der Woche die angereicherte Milch verteilt werden, an den restlichen Tagen wird ein nahrhaftes Quakergetränk auf Wasserbasis verteilt.
Zur Zeit besuchen die CSI Mitarbeiter Véronique Weis und Patrick de Rond die Projekte im Peru. Seit einigen Jahren abeitet CSI im Per u erfolgreich mit der Partnerorganisation INTSOL. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes engagieren sich 40 Promoterinnen in den Zonen P & Z der Gemeinde Huyacan im Randgebiet der Millionenstadt Lima. Nach einer Schulung begleiten diese Promoter jene Familien die am Projekt teilnehmen. Grundthema des Projektes ist gesunde, vollwertige Ernährung, sowie Hygiene rund um den Haushalt. Beide Themen sind wichtig um die Familienmitglieder aus der Mangelernährung zu führen. Mangelernährung ist eine häufige Erkrankung in diesen Gebieten, da Nahrungsmittel oft teuer sind, und so oft ohne Abwechslung gekocht wird. Dies führt dazu dass wichtige Vitamine und Ballaststoffe nicht zu sich genommen werden. Dies kann weitreichende Folgen bei Kindern haben, die sich noch in der Wachstumsphase befinden. Aber auch Schwangere und stillende Frauen können durch Mangelernährung ihre Kinder in Gefahr bringen. Hinzu kommen oftmals schwierige hygienische Umstände. Um diese Problem anzugehen, besuchen die Promoter regelmässig die Familien, und sensibilisieren diese. Anhand von Schaubildern vermitteln sie verschiedene Lerninhalte, und vergewissern sich auch ob das gelernte in die Praxis umgesetzt wird. 