Zugang zu Bildung und Ausbildung für benachteiligte Kinder

In der Provinz Sud-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist Schule purer Luxus! Mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist nie zur Schule gegangen und die Zahl der Schulabbrecher ist hoch. Die Unterrichtsqualität ist schlecht, aber trotzdem wünschen sich viele Kinder nichts sehnlicher, als zur Schule gehen zu können. Doch meistens reicht das Geld nicht. Manchmal ist die Armut sogar so verheerend, dass die Eltern ihre noch minderjährigen Kinder von zu Hause wegschicken müssen. Letztere haben dann keine andere Wahl als auf der Straße zu leben und sich mit körperlich anstrengenden oder gefährlichen Jobs über Wasser zu halten. Da verwundert es nicht, dass selbst Kinder schon mit Alkohol und Drogen in Kontakt kommen und kriminell werden. Um diesem Teufelskreis aus Armut und Analphabetismus langfristig ein Ende zu setzen, braucht es Bildung!

Das Projekt in Kürze:

CSI Lëtzebuerg und die Don Bosco Salesianer haben ein Projekt ins Leben gerufen, das es Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 18 Jahren ermöglicht, das Grundschulniveau zu erreichen und zugleich eine berufliche Ausbildung zu absolvieren.

Da viele Jugendliche keine oder kaum Kenntnisse in lesen, schreiben und rechnen haben, setzt dieses Projekt absichtlich nicht bei der reinen Berufsausbildung, sondern bei der Alphabetisierung und dem Erlernen von Grundkenntnissen an. Zunächst werden die Projektteilnehmer mehrere Monate lang intensiv in verschiedenen Fächern unterrichtet und steigen erst später in die Berufsausbildung ein.

Im Rahmen dieses Projekts wird nicht nur das Material für den Unterricht und die Ausbildung zur Verfügung gestellt, sondern es werden auch 6 Schulklassen renoviert und neu ausgestattet. Zudem werden 12 Toiletten gebaut und die Schreinereiabteilung der Berufsschule wird vergrößert. Und zu guter Letzt werden vorhandene Maschinen, die in der Berufsausbildung zum Einsatz kommen, instand gesetzt und einige neue Maschinen angeschafft.

Um die Langlebigkeit und den Erfolg des Projekts zu gewährleisten, werden die Projektteilnehmer(innen) und ihre Familien zudem für die Bedeutung von Bildung sensibilisiert.

Gesamtkosten des Projekts (2017-2020): 242 321,48 Euro

80% dieses Betrags werden vom luxemburigschen Außenministrium getragen. Den Rest (48 464,28 Euro) übernimmt CSI zusammen mit der lokalen Partnerorganisation.

 

 

 

 
 

 

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