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Ausbildung von Frauen im Kampf gegen Unterernährung

Der Osten Burundis ist eine unfruchtbare Gegend, die infolge des Krieges stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und in der Nahrungsmittelknappheit ein ständiges Problem ist. Viele Menschen sind von Unterernährung betroffen und 40 % der Bevölkerung müssen mit weniger als 1,25 Euro pro Tag auskommmen. Dementsprechend schlecht ist auch die medizinische Versorgung. Harmlose Krankheiten führen oft zum Tod und die Kindersterblichkeit ist, begünstigt durch Unterernährung, sehr hoch.

Das Projekt in Kürze:

Die Partnerorganisation Maison Shalom hat sich im Mutter-Kind-Zentrum dem Kampf gegen die Unterernährung verschrieben. Das Zentrum wird vom Hôpital Rema betrieben, das wiederum von CSI mit aufgebaut wurde. Während vieler Jahre wurde die Unterernährung bei Kindern nur mit Milchpulver und Nahrungsergänzungsmitteln bekämpft. Zusätzlich wurden die Mütter darüber aufgeklärt, wie sie Unterernährung am besten vorbeugen können. Die Wirkung dieser Maßnahmen war jedoch nur von kurzer Dauer, denn viele Mütter kamen mit jedem Neugeborenen in das Zentrum zurück.

Seit 2010 unterstützt unsere lokale Partnerorganisation die Menschen im Osten Burundis, damit sie unabhängig von importierten Lebensmitteln werden und das zur Selbstversorgung nötige Wissen erlangen. So werden 150 Frauen in den Bereichen Hygiene, Ernährung und Landwirtschaft ausgebildet. Dieses Wissen sollen sie an mindestens 5 benachbarte Familien innerhalb der Gemeinde weitergeben. Bei der praktischen Umsetzung des Wissens werden sie vom Mutter-Kind-Zentrum unterstützt.

Das Projekt kann wegen der Unruhen in Burundi zurzeit nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Zahlreiche Aktivitäten mussten unterbrochen werden, da die Gefahr für die Partnerorganisation und die Projektteilnehmerinnen einfach viel zu groß wäre.

Für dieses Projekt werden zurzeit keine Spenden mehr benötigt.

 

 

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