Der schwere Schicksal mancher Mädchen

Leider hat das Geschlecht in manchen Ländern immer noch einen Einfluss auf die Bildungschancen.

FilleMädchen in armen, ländlichen Gebieten – vor allem in Afrika - haben sehr schlechte Chancen auf Bildung. Da ein Mädchen oft als eine „Last“ angesehen wird, entscheiden die Eltern manchmal, es früh zu verheiraten oder es arbeiten zu lassen. In manchen Gesellschaften ist die Bildung von Mädchen gar nichts wert, weil sie im Widerspruch zur Tradition steht. Auch wenn das Mädchen in die Schule geht, so hat es aufgrund von viel Hausarbeit kaum Zeit zum Lernen. Mädchen sind in der Schule und auf dem Schulweg zudem häufiger mit Gewalt konfrontiert, was manche Eltern dazu veranlasst, ihnen den Besuch einer Schule zu verbieten.

Weltweit schließen 89 % der Mädchen die Grundschule ab, aber nur 77 % die Sekundarschule. In den Ländern mit geringem Einkommen beläuft diese Zahl sich für die Grundschule auf 2/3 und für die Sekundarschule auf 1/3.

Die Bildung von Mädchen hat positive Auswirkungen auf:

  • Einkommen und Lebensstandard
  • Heirat und Schwangerschaft
  • Fruchtbarkeit und demografisches Wachstum
  • Gesundheit, Ernährung und Wohlbefinden
  • persönliche Entwicklung und Entscheidungsfindung
  • Sozialkapital und Institutionen.

Ein interessantes Buch zu diesem Thema: „What works in girls‘ education“.

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