Konflikt - verheerende Folgen auf allen Ebenen

Konflikte sind eine der größten Bildungshürden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Flüchtlingskinder nicht in die Schule gehen ist 5 x höher.

Laut UNICEF gehen 27 Millionen Kinder in Konfliktgebieten nicht zur Schule.

In Zeiten von Notstand und Konflikten ist Bildung für die Eltern oberste Priorität, denn sie bringt Normalität und Struktur in ein sonst instabiles Umfeld.

„Die Lücken in der Kinderausbildung schaffen eine Leere in ihrer sozialen Entwicklung“, so die Bildungsexpertin von UNICEF. „Es geht auch um die humanitäre Entwicklung eines Landes, denn durch Bildung können wir eine Friedenskultur aufbauen“. Ohne Ausbildung können Armut und Instabilität sich verwurzeln und so den folgenden Generationen schaden.

Conflict„In Zeiten von Konflikten und Unsicherheit ist das Wahren des Zugangs zu Bildung von lebenswichtiger Bedeutung für den Schutz und die Entwicklung der Kinder,“ so der neueste Bericht von „Save the Children“. „Wenn Schulen sicher sind vor Angriffen und andere Gefahren können sie einen wichtigen Beitrag zur Normalität leisten“.

86% der Flüchtlinge weltweit leben in Entwicklungsländern, mehr als ein Viertel in den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Die Regierungen dieser Länder haben oft schon große Mühe, den einheimischen Kindern überhaupt eine Bildung anzubieten und sind völlig überfordert mit der neuen Aufgabe Schulplätze zu finden, Lehrer auszubilden und Schulmaterial für hunderte oder sogar tausende Kinder anzuschaffen.

 
 
 
 

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